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Zyklophotokoagulation

 
Die Zyklophotokoagulation ist ein Laserverfahren zur Behandlung des erhöhten Augeninnendrucks.

Verwendet wird das Verfahren bei vielen Formen des Glaukoms, zumeist in eher fortgeschritteneren Stadien der Erkrankung. Zum Einsatz kommt hierbei ein Diodenlaser oder Nd:YAG Laser.

Bei der üblichen (transskleralen) Anwendung wird die Laserenergie über eine Lasersonde übertragen, die direkt auf das Auge aufgesetzt wird. Die applizierte Laserenergie wird auf den Ziliarkörper gerichtet, wo die Energie von pigmentierten Zellen aufgenommen wird. Die dadurch entstehende Wärme führt zu einer Verödung der behandelten Areale, die dann weniger Kammerwasser produzieren können.

Eine Senkung des Augeninnendrucks lässt sich dann über einen Zeitraum von einigen Wochen beobachten.

Das Verfahren kann ambulant durchgeführt werden und ist wiederholbar. Die Behandlung erfolgt nach Gabe eines Schmerzmittels unter die Bindehaut und ist deshalb normalerweise beschwerdefrei. Nach der Behandlung können leichte Schmerzen auftreten.

Es handelt sich um eine sichere Behandlungsmethode, Komplikationen (z.B. Augeninnendruckanstieg, Entzündung des Augeninneren) treten nicht häufig auf.
 
 
Aufsetzen der Sonde für die Zyklophotokoauglation